Aus unseren Vereinen

 

Bild Dennis KefenrofHast Du Lust bei einem jungen Popchor, für Jugendliche ab der 5. Klasse, mitzusingen?


Dann komm‘ zu unserem Workshop am Samstag, den 08. Oktober 2022 von 14.00 – 18.00 Uhr ins evangelische Gemeindehaus nach Hitzkirchen.
Dort erwartet Dich Dennis Korn, der Leiter des HeartChor Kefenrod, außerdem bekannt als Pianist und Produzent.


Geplant ist weiterzumachen als junger Popchor. Die Proben sind jeweils mittwochs von 17.00 – 18.00 Uhr.
Wenn Du gerne Musik hörst und Lust hast, selbst Songs aus den aktuellen Charts zu singen, bist Du bei uns genau richtig! Wir freuen uns auf Dich!
Wir haben viel mit Euch vor. Lasst Euch überraschen!


Hast du Fragen? Gerne per WhatsApp unter 0172 2776439.
Oder folge uns auf Instagram: heartchor-kefenrod oder www.heartchor.net

 

 

 

 

Der Polizeichor wurde im letzten Jahr 90 Jahre alt. Dieses Jubiläum konnte coronabedingt aber nicht gefeiert werden. Dies wurde am 11. September diesen Jahres nachgeholt.

Geburtstagsmatinee_Polizeichor.jpgDer Vorstand hatte alle Mitglieder sowie Ehrengäste zu einer Geburtstagsmatinee in das Restaurant Sandelmühle eingeladen. So wurden nach einem Sektempfang die 118 geladenen Gäste von der 1. Vorsitzenden des Chores Odine Kunert herzlich begrüßt. Ehrengäste waren u.a. die Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner, Präsident des Hessischen Sängerbundes Claus-Peter Blaschke, die auch Grußworte entrichteten. Peter Wimmers, Vorstandmitglied, moderierte die Veranstaltung und verlas auch ein Grußwort des Hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein, der leider selbst nicht teilnehmen konnte. Ehrenvorsitzender des Chores, Horst Weidlich, hielt mit launigen Worten die Laudatio auf die 90jährige Vereinsgeschichte. Weitere Ehrengäste wie der Polizeipräsident i. R. Gerhard Bereswill, Stadtrat Stephan Siegler und die Vorsitzende des Sängerkreises Frankfurt Iris Wolter, waren anwesend und gaben dem Chor die Ehre. Musikalisch eröffnete der Männerchor unter der Leitung von Steffen Bücher die Veranstaltung mit dem berühmten Jägerchor „Was gleicht wohl auf Erden“ aus der romantischen Oper „Der Freischütz“. Danach intonierte der Männerchor noch das bekannte Lied von Bob Dylan „Die Antwort weiß nur der Wind“, die  Antikriegshymne aus dem Jahre 1962, aus der Zeit des „Kalten Krieges“. Der Frauenchor sang sehr ausdrucksvoll unter der Leitung von Julija Domaseva das Liebeslied „The Rose“ aus dem gleichnamigen Film. Der gemischte Chor „Unerhört“ unter der Leitung vom Marion Bücher-Herbst trug den Soulsong „Lean on me“ sehr schwungvoll vor. Auf Wunsch der Stadtverordnetenvorsteherin Arslaner sang der Männerchor noch die Eintracht-Hymne „Im Herzen von Europa“, die aus der Feder des Polizeichores stammt.Foto Polizeichor Arslaner Wimmers Kunert

Bevor das reichhaltige Grillbuffet eröffnet wurde, sangen alle drei Chöre den Gefangenenchor aus Nabucco „Va pensiero“ von Giuseppe Verdi. Die gelungene Geburtstagsmatinee wird den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.

Der Polizeichor Frankfurt sucht noch Männer und Frauen, die gerne mitsingen möchten. Sie müssen nicht im Polizeidienst gewesen sein, um bei uns zu singen. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, würden wir uns über einen Anruf (P. Wimmers, Tel. 069674531) oder mail peter.wimmers@polizeichor-frankfurt.eu sehr freuen.

Text: Peter Wimmers

Foto: ©Polizeichor; Links neben Frau Arslaner (Stadtverordnetenvorsteherin) steht P. Wimmers( Vorstand Polizeichor), rechts von Frau Arslaner, O. Kunert 1. Vors. des Polizeichores.

 

 

Klangbad Birkenau 1350 Jahre Chorgesang in Birkenau…

...wenn man die einzelnen, eigentlich „unrunden“ Jubiläen der drei Birkenauer Chöre, MGV „Eintracht“ 1852 e.V., Volks-Chor 1912 e.V. und des GV „Sängerlust“ 1951 zusammenzählt.

Aus diesem Anlass entstand das Gemeinschaftsprojekt „Klang-Bad“, das, nach langer Vorbereitungszeit, mit rund 80 Sänger*innen von jung bis alt, am 23. Juli mit einem 3-stündigem Open-Air Konzert 600 Zuhörer*innen im Birkenauer Freibad begeisterte.

Das erarbeitete Programm der drei Chorgruppen war sehr abwechslungsreich und deckte dabei ein sehr breites Spektrum an Chormusik ab, vom klassischen deutschen Volkslied (wie z.b. Jagdlied, Abschied vom Walde u. Frisch gesungen) bis hin zu pop-/rockiger Chormusik (Rock mi, Mambo, Take on me, Take these wings und dem Medley 4 Chords - um nur einige Stücke zu nennen).

Ob der gemeinschaftliche Männerchor des MGV und der „Sängerlust“ unter der Leitung von Erich Schütz, der Gemischte Chor des Volks-Chor unter dem Dirigat ihrer jungen Chorleiterin, Carolin Raschke oder die sieben jungen Sängerinnen der VolksCHORifeen geleitet und am Klavier begleitet von Volker Halblaub sowie die solistischen Einlagen, sie allesamt drückten dem Konzert auf ihre Art und Weise ihren Stempel auf und trafen dabei den musikalischen Nerv des begeisterten Publikums.

Aber auch das aktuelle Zeitgeschehen war Bestandteil dieses Konzertes. Die VolksChorifeen mit Wozu sind Kriege da? von Udo Lindenberg und das Lied vom Nichtverstehen von Maybebop, das vom SATB-Quartett Carolin und Christin Raschke sowie Matthias und Volker Halblaub vorgetragen wurde, setzten ein musikalisches Statement für Frieden und gegen den Krieg.

Als emotionaler Höhepunkt des Konzerts, das übrigens vom ehemaligen Birkenauer Bürgermeister, Helmut Morr, und von dem „kulturellen Tausendsassa“ Michael BöhlerKlangbad Birkenau 9 aus Nieder-Liebersbach sehr kurzweilig moderiert wurde, sangen der Gemischte Chor und die VolksCHORifeen gemeinsam mit rund 25 Sängerinnen aus dem Kreis der aktuell in Birkenau lebenden ukrainischen Flüchtlinge, die man als Gäste zum Konzert eingeladen hatte, die Hymn to Freedom von Oscar Peterson. Die Ukrainerinnen interpretierten dann noch sichtlich ergriffen das ukrainische Volkslied Oy U Luzi Chervona Kalyna und dankten den Birkenauern für die Unterstützung, die sie und ihr Land in diesen schweren Zeiten gerade erfahren.

Klangbad Birkenau 10Der nicht enden wollende, begeisterte Applaus der Zuhörer nach dem von allen Chören gemeinsam gesungenen Schlusslied Neigen sich die Stunden zeigte, dass sich der enorme Aufwand und das Risiko eine solche Veranstaltung in Zeiten der Corona-Pandemie zu planen und durchzuführen, auf jeden Fall gelohnt hat. Auch hat man gemerkt, dass die Bevölkerung ziemlich „ausge-hungert“ auf genau solche kulturellen Veranstaltungen gewartet hat. Der Birkenauer Bürgermeister, Milan Mapplassary, formulierte es so: „Das Chorkonzert hat das Freibad an diesem Abend in eine Perle der Kultur verwandelt“.

Text: Volks-Chor Birkenau 1912 e. V. (Matthias Halblaub und Britta Hoffmann)

Bild: Udo Schrader

 

 

20 Jahre erfolgreiche Nachwuchsarbeit beim Gesangverein “Frohsinn” Nieder-Weisel

GÃste_in_der_Alten_Turnhalle_Butzbach_Nieder-Weisel.jpgAm 11. September feierte der Kinderchor „Voice Paradise“ des „Frohsinn“ Nieder-Weisel seinen 20. Geburtstag. Um 14:00 Uhr fiel der Startschuss unter dem Motto „Tropical Paradise - Wir verlängern den Sommer!“. In der bunt geschmückten Alten Turnhalle in Butzbach mit viel Südseecharme kam auch gleich ein richtiges Urlaubsgefühl bei den Gästen auf. Durch das Programm führten gut gelaunt als Nachwuchs-Moderatorinnen die beiden aktiven Sängerinnen des Nieder-Weiseler Jugendchors, Hanna Amos und Mia Morys. Alle anwesenden Kinderchöre eröffneten gemeinsam die Jubiläumsfeier mit „Auf los geht’s los“!  Dann erfreute zunächst der „Geburtstags-Kinderchor“ Voice Paradise aus Nieder-Weisel die Gäste mit drei Liedern, gefolgt von den „Melody Kids“ des Gesangsvereins Concordia Rockenberg, die dem Publikum einen stimmungsvollen Einblick in das Musical „Tabaluga“ gaben. Im Anschluss präsentierte sich der Kinderchor der Eintracht Ockstadt, ebenfalls unter der Leitung von Martin Bauersfeld. Nach den musikalischen Beiträgen folgte nun ein offizieller Teil im Programm, in dem Kinder des „Voice Paradise“ für 3, 7 und 10 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt wurden. In der folgenden Pause konnten sich alle großen und kleinen Gäste mit Kaffee, Kuchen, frisch gebackenen Waffeln, gekühlten Getränken, Hot Dogs und auch alkoholfreien Cocktails, frisch gemixt an der liebevoll dekorierten Cocktailbar, stärken.

Nach der Pause wurden die Gäste durch das gemeinsame Singen des „Früchte-Kanons“ wieder in Stimmung gebracht, und im Anschluss traten alle Jugendchöre, die aktuell unter der Leitung von Martin Bauersfeld stehen, zum ersten Mal gemeinsam auf die Bühne. Als Überraschung wurden dann alle anwesenden „Kinderchorkinder der ersten Stunde“ sowie die ehemalige Kinderchorbetreuerin Ulrike Kahmann und der ehemalige Kinderchorbetreuer Gerhard Häuser sowie der frühere Chorleiter Jörg Welker auf die Bühne gebeten, und alle erhielten ein kleines Dankeschön. Gleichzeitig bedankte sich Susanne Maas-Amos im Namen des Frohsinn auch bei der langjährigen Kinderchor-Betreuerin Ingrid Ortwein und dem heutigen “Dirigenten im Dauereinsatz” Martin Bauersfeld für ihren Einsatz im Verein, und überreichte beiden ein kleines Präsent. 

JubilÃumschor_Voice_Paradise_Nieder_Weisel.jpgZum krönenden Abschluss sangen alle Kinderchöre noch einmal gemeinsam und die gekonnte Tanzeinlage der Ehrengäste unterhielt hierbei die Anwesenden auf ganz besondere Weise. Beim letzten Lied „Come let us sing“ wurden die Kinderchöre dann vom Großen Chor des „Frohsinn“ in Form eines Flashmobs begleitet. Nach dem offiziellen Programm konnten die Kinder sich von Manuela Kuboschek schminken lassen, und der 2. Vorsitzende des Frohsinn, Matthias Dubowy, zauberte auf Wunsch wieder einmal tolle Luftballontiere für die Kinder. Außerdem animierten Susanne und Cecilia Jung die kleinen Gäste noch zum Tanz vor der Bühne.

Gegen 17 Uhr fand das bunte Treiben ein Ende, und die Gäste fuhren glücklich und mit einer Portion Südseegefühl nach Hause. Kinder, Eltern, Vereinsmitglieder und geladenen Ehrengäste waren sich einig, dass dieser bunte Nachmittag eine gelungene Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens des Kinderchores war, besonders, weil so viele aktive Kinder und Jugendliche bei der Vorbereitung und Durchführung des Nachmittags tatkräftig unterstützten!

 

Text: Mia Morys

Fotos: Corina Dern 

 

 

Chorkonzert der SingJorinas im Titus-Forum in Frankfurt

Am 16. Juli präsentierten die SingJorinas aus Frankfurt-Praunheim ihr Konzert Zwischen Himmel und Erde. Beflügelt durch ihren neu gewählten Chornamen starteten die Sängerinnen unter der Leitung von Viola Engelbrecht gemeinsam mit einem begeisterungsfähigen Publikum einen musikalischen Flug durch Raum und Zeit. Begleitet wurden sie dabei von der Pianistin Claudia Zinserling.

Das Konzert sollte bereits vor zwei Jahren stattfinden, doch es kam anders. Die Pandemie bedingte Absage kurz vor der Generalprobe sorgte für große Enttäuschung im Chor und Unsicherheit machte sich breit, ob das Konzert jemals den Weg auf die Bühne finden würde.

Viola Engelbrecht hat mit ihrem unumstößlichen Optimismus die Praunheimer Sängerinnen durch diese Zeit gelenkt „Wir werden einen Weg finden!“ Und dieser Weg führte in Onlineproben erst einmal nach innen. Den Tönen und der eigenen Stimme zu lauschen war das Motto, den eigenen Fähigkeiten und Herausforderungen auf den Grund zu gehen die Aufgabe. Es entstanden originelle Ton- und Video-Collagen, die der Chor im normalen Probenmodus nicht für möglich gehalten hätte:

Die O-Töne aus der Quarantäne, Weihnachtsschnipsel sowie ein Beitrag zum Chorprojekt Brückengesänge des Frankfurter Sängerkreises sind auf der Webseite des Frauenchores veröffentlicht.

WetterauerCTGaeste.jpg

Unverwechselbar wie die Wetterauer Landschaft, so groß ist auch die Vielfalt der Männer-, Frauen- und gemischten Chöre, die in unserer Heimat der Wetterau beheimatet sind. Nach zwei Jahren der pandemiebedingten Abstinenz hatte der Hausberg-Wettertal-Sängerbund nach Bad Nauheim zu den Wetterauer Chortagen, geladen.

Da viele Chöre gerade erst aus den ausgesetzten Proben in den regulären Probebetrieb wechselten, mussten einige Bundesvereine auf eine Teilnahme verzichtet. »Dies ist neben anderen Faktoren eine Auswirkung der fehlenden Unterstützung der Heimatkommunen der Bundesvereine, aber auch insbesondere der fehlenden Unterstützung durch den Wetteraukreis«, sagte die Vorsitzende des HWS, Heike Leander.

Fünf Ensembles präsentierten über nahezu vier Stunden Chorgesang in der vierten Auflage dieser Veranstaltung. Dies war der Chor »Jazzy Weather«, eine 2020 gegründete Formation unter der Leitung von Regina Klein , die das Publikum mit fein abgestimmten Gesang und Gitarrenbegleitung von Vincent Rocher mit jazzig gefärbten Melodien, aber auch mit Jazz unterhielt. Ein Kanon, zusammen mit dem Publikum gesungen, bildete den Abschluss dieses Chores.

Wetterauer_CTIntermezzo.jpgEs schloss sich der Männerchor »Liederkranz« aus Cleeberg an: Unter der Leitung von Matthias Schmidt. Ein Chor der Extraklasse, der in diesem Jahr 100 Jahre besteht präsentierte sich mit Stücken der klassischer Chorliteratur bis zur Filmmusik.

Ein weiterer Jubiläumsverein, war der »Frohsinn« aus Nieder-Mörlen. Dieser Chor der seinen 100. Geburtstag feierte steht unter der von Leitung von Sebastian Witzel. Er wusste mit eher traditionell geprägten Liedern das Publikum zu unterhalten. Danach machte »Intermezzo« Bad Nauheim seine Aufwartung. Unter der Leitung von Annette Jahr präsentierte dieser Chor Literatur von der Renaissance über die Romantik bis hin zu Jazz, Pop, Swing und Latin.

Wetterauer_CTHingehoert.jpgDen Abschluss dieser Chortage bildete die Chorgemeinschaft »HinGehört«. Die Lieder reichten von Elvis bis Udo Jürgens und von Lennon/Mc Cartney bis Clapton. Dieser Chor stand unter der Leitung von Dr. Florian Ilge.

Die Wetterauer Chortage werden unterstützt von der Musikschule sowie der Stadt Bad Nauheim im Rahmen der Neuen Kurkonzerte Bad Nauheim. »Wir freuen uns sehr darüber, dass wir diese grandiose Location mit der Konzertmuschel wieder nutzen dürfen«, sagte Torsten Sprengel, zweiter Vorsitzender des Hausberg-Wettertal-Sängerbundes.

Als der Sängerbund die Vorbereitungen zu der diesjährigen Auflage in Angriff nahm, reifte die Idee eine Spendenaktion zugunsten des Ahrtales in diese Veranstaltung aufzunehmen. Mit dem Verkauf von Kaffee und Kuchen wurden Spenden für einen Kinder- und Jugendchor im Ahrtal gesammelt. Es ergab sich am Ende eine Spendensumme von 2000 Euro welche nach den Sommerferien übergeben wird.

Mit den Wetterauer Chortagen hat der HWS die Kulturlandschaft Bad Nauheims und der Wetterau bereichert. »Eine rundum gelungenen Veranstaltung bei freiem Eintritt«, lobten die Besucher und hoffen auf Fortsetzung.

Torsten Sprengel

Fotos © Hausberg Wettertal Sängerbund

Die Bilder zeigen:

grün-weiß gekleidet: Chorgemeinschaft HinGehört Bad Nauheim

orange-schwarz gekleidet: Chor Intermezzo aus Bad Nauheim

 


FLOTT UND FRISCH päsentierte sich der Gesangverein beim Jubiläumskonzert am 12. Juni im großen Kirchenraum der Kreuzkirchengemeinde. Der Kirchensaal war bis auf den letzten Platz besetzt. Der Hunger nach Musik-Kultur war wohl sehr groß nach langer Pandemiezeit. Ein besonderer Dank gilt dem treuen Publikum sowie Pfarrerin Frau Themel, die es ermöglichte, in Ihrer Kirche dieses großartige Konzert zu veranstalten. Die chorische Leitung hatte Musikdirektor FDC Harald Sinner.


Die Vorsitzende des Eintracht Chores Ursula Hübner begrüßte die Anwesenden. Sie machte auf die besonderen Schwierigkeiten und im Besonderen für den Chorgesang in diesen schwierigen Zeiten aufmerksam. Deshalb stand das Jubiläum auch unter dem Motto 150+2 Jahre. Es war schon eine Herausforderung alle Sänger weiterhin zu motivieren. Glücklicherweise ist der Übungsraum groß genug und im Sommer war das Singen im Freien möglich.


Karin Papalau überbrachte als Vorsitzende des Sängerkreises Darmstadt-Stadt die besten Grüße verbunden mit einem Geldbetrag für die weitere Arbeit im Chor. Für die Stadt Darmstadt überbrachte Stadtrat Wolfgang Gehrke die besten Grüße des Oberbürgermeisters mit der Hoffnung, dass der Chorgesang weiterhin noch viele Jahre erfolgreich in Arheilgen möglich ist.


Die Chronik des Vereins berichtet, dass zu Beginn des Jahres 1870 27 verheiratet Arheilger Bürger an Ostern 1870 den Männergesangverein „Eintracht" aus der Taufe hoben. Über eine 1977 gegründete Frauengruppe kam es dann zu einem gemischten Chor der unter verschiedenen Chorleitern bis zum heutigen Tag unter der musikalischen Führung von MD Harald Sinner sodass sich der gemischte Chor erfolgreich präsentieren kann.


Zum Programm:
Das abwechslungsreiche Festprogramm startete mit einer starken Komposition von Hans Weiß-Steinberg: Höre mein Rufen, Spiritual, gefolgt von David und seine Harfe, Spiritual Song (Otto Fischer). Als besonderer Programmpunkt folgten Megan Marie Hart (Sopran) und Juri Laventriev (Tenor), begleitet von Giacomo Marignani am Flügel, Staatstheater Darmstadt. Über witzig-spaßige Volkslied-Kompositionen: Auf einem Baum ein Kuckuck (Bearbeitung Arnold Kempkens) und Horch, was kommt von draußen rein? (Satz: Horst-Heinrich Braun) folgten The Ground (Ola Gjeilo) und eine frühe Amerikanischen Hymne Amazing Graze, arrangiert (John Rutter), Worte John Newton (1725-1807).


Bei bestem Wetter konnten sich Zuhörer und Aktive auf der Kirchenwiese mit einem Getränk erfrischen. Im folgenden Programm ging es weiter mit Loch Lomond (Scottish Folk Song) arrangiert von V. Vaughan Williams und Das Tal in den Bergen/Bènia calastoria - Ital. Berglied (Bepi de Marzi). Die Solisten des Staatstheaters wurden mit großem Beifall belohnt. Das Lied Bajazzo (Satz Johann Walter Scharf) sorgte für einen emotionalen Moment. Zum Schluss dieses Festkonzerts sangen alle, Gäste und Chor, die Irischen Segenswünsche (Irische Volksweise). Mit anhaltendem Applaus forderte das Publikum eine Zugabe. Der Chor kann mit dem Lied: Die Mondnacht (Text J. Fr. v. Eichendorff), Satz August Pannen einen besinnlichen Schlusspunkt setzen.
Durch das Programm führte informationsreich Jörg Loring.

Wolfgang Loring

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Für seine 70-jährige Treue, sein 70-jähriges aktives Singen im Chor und insbesondere für sein persönliches und intensives Engagement wurde Josef Wurschy, besser als „Seppel“ bekannt, in der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Gemischten Chores conSonare Eintracht 1874 Nieder-Klingen gewürdigt. Die Auszeichnungen - Ehrenurkunde, goldene Ehrennadel, Geschenke und vieles mehr - überreichten von ganzem Herzen der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Thom und alle Sängerinnen und Sänger des Gemischten Chores conSonare.

In der Laudatio hob Karl-Heinz Thom bei dem Jubilar das persönlich langjährige, immer noch andauernde, Engagement hervor. Nicht nur, dass er seit 70 Jahre als 2. Tenor im Chor hervorragend singt, sondern auch für seine vielseitige Vorstandsarbeit. Insbesondere sind hier die Verdienste als langjähriger Notenwart, als Reiseorganisator und als „Hollergraben-Verwalter“ aufzuzeigen.

Durch seinen unermüdlichen Einsatz als Reiseorganisator wurden die Grundlagen geschaffen, dass conSonare einige Strecken in Europa zurücklegen konnte. Der Chor kann somit auf viele und schöne Erfolge mit Auftritten bei internationalen Chorfestivals u.a. in Barcelona, Nizza, Amsterdam oder Verona zurückblicken. Seppel dokumentierte alle Reisen des Chores mit Filmen und Dias und präsentierte diese mit vollem Erfolg bei verschiedenen Veranstaltungen. Zusätzlich betreute er 40 Jahre - von 1980 bis 2020 - den vereinsinternen Hollergraben „ein Naturerholungsgebiet nahe Nieder-Klingen“ in Sachen Vermietung und Instandhaltung.

Besonders ist an dieser Stelle hervorzuheben, dass seine liebe Frau Helga nicht nur seine Arbeit für den Chor unterstützt und toleriert, sondern dass sie selbst seit vielen Jahren als Alt-Stimme aktiv tätig ist.

Der Gemischte Chor conSonare wünscht sich, dass ihr „Seppel“ und seine Helga noch viele Jahre mit Freude zu den Chorstunden in der Turnhalle Nieder-Klingen erscheinen, und dass beide bei hoffentlich bester Gesundheit Ihrem Chor conSonare noch lange erhalten bleiben.

 

Text und Foto: Otmar Zulauf

 

 

Ehrung ChordirektorSchwarz Steinbach0 kleinIn einem würdigen Rahmen ehrte der Steinbacher Sängerchor „Harmonie“ am 09.07.2022 seinen Chordirektor Hermann-Josef Schwarz für über 50 Jahre überaus erfolgreiche Chorleitung des Vereines. Der Abend begann im als Sängerdorf bekannten Ort mit einem festlichen Gottesdienst in der St. Matthäus-Kirche, dem anschließenden Ehrungsakt sowie einem gemütlichen Beisammensein im Gasthof „Zum Adler“.

Hermann-Josef Schwarz wurde 1970 als junger Mann Chorleiter des Männerchores, übernahm kurze Zeit später auch den Dirigentenstab des Kinderchores und leitete seit 1980 ebenso den neugegründeten Frauenchor. Bis heute leitete er den Frauen- und Männerchor sowie den 2012 gegründeten Chor KlangArt.

Während des Festgottesdienstes, welcher durch Männer- und Frauenchor unter der Leitung von Susanne Heiderich und Dagmar Schröter sowie durch Organist Thorsten Pirkl melodisch mitgestaltet wurde, lobte Pfarrer Winfried Vogel die durch Schwarz stets gut arrangierte liturgische Liedauswahl. Im Anschluss an den Gottesdienst fand der Ehrungsakt im Gotteshaus statt.

Herrn Patrick Schauermann vom Vorstand des Hessischen Sängerbundes, seines Zeichens Bundeschorleiter der hessischen Chorjugend, wurde die besondere Aufgabe zu teil, Schwarz für seine 50-jährige Schaffenskraft mit Urkunde und Nadel auszuzeichnen und die Laudatio zu halten. Schwarz habe aus einem kleinen Gesangverein einen renommierten Chor geschaffen, der eine Vielzahl von Auftritten, auch außerhalb Osthessens, absolvieren und sein Können unter Beweis habe stellen können. Die gesangliche Qualität und die Sängerzahl in den Chören der „Harmonie“ sei ein Verdienst von Schwarz.