Aus unseren Vereinen
Fast täglich erreichen die Redaktion des Hessischen Chorspiegels Berichte von Chören und Sängerkreisen. Und gerne würden wir diese Berichte auch alle im Hessischen Chorspiegel veröffentlichen. Leider reicht der Platz im Heft dafür bei Weitem nicht aus. Und deshalb bieten wir auf der Website des Hessischen Sängerbundes die Rubrik "Aus unseren Vereinen" an.
Veröffentlicht werden Berichte über alles, was den Chören und Sängerkreisen wichtig ist - von der Jahreshauptversammlung bis zur Jubilarehrung, von der Chorreise bis zum Sommerfest.
Berichte über besonders spannende, nachahmenswerte und vorbildliche Aktivitäten der Chöre und Sängerkreise werden selbstverständlich auch weiterhin in der gedruckten Fassung des Hessischen Chorspiegels erscheinen.
Wenn Sie einen Artikel auf dieser Seite einen Artikel veröffentlichen möchten, lesen Sie bitte unsere Richtlinien zur Veröffentlichung.
Hinweis:
Sämtliche Beiträge, Fotos und Texte auf dieser Seite wurden dem Hessischen Sängerbund e.V. direkt von den Chören, Sängerkreisen und deren Verantwortlichen zum Zweck der Veröffentlichung zugeschickt. Das Urheber- und Vervielfältigungsrecht liegt ausschließlich bei den Einsendern. Die Verantwortung für den Inhalt liegt ebenfalls bei den Vereinen.
Wheel of Frankfurt

Wie nehmen wir öffentliche Räume wahr? Was geschieht, wenn die Fantasie freien Lauf erhält? Was irritiert, was verzaubert uns? Ein plötzlich auftauchender Chor, ein sympathisches Monster, hausgemachte Leckereien oder ein Bällebad auf Rädern – all dies konnte Teil der außergewöhnlichen Kunstaktion „Wheel of Frankfurt“ sein.
Am 25. Juli überraschte ein Ensemble aus den drei Chören des Chorwerk Frankfurt – dem Moenus Kammerchor, dem Frauenchor und dem Popchor FocuSing – die Besucherinnen und Besucher der Frankfurter Hauptwache mit einem spontanen Chorauftritt.
Im Mittelpunkt der Aktion des Performancekünstler-Kollektivs „Hemmesmann & Lovers“ stand ein riesiges Glücksrad. Je nach gedrehter Zahl erwartete die Teilnehmenden eine ungewöhnliche künstlerische Hör-, Seh- oder Tasterfahrung. Der Überraschungschor sorgte dabei mit seinem musikalischen Beitrag für einen besonderen Moment im öffentlichen Raum und zeigte eindrucksvoll, wie Kunst den Alltag bereichern und Menschen unerwartet miteinander verbinden kann.
Text und Bild: Andreas Neeb
„MainBosporusKlang – Internationale Chortage Frankfurt 2026“ setzen musikalisches Zeichen für Frieden, Freiheit und internationale Begegnung

Die „MainBosporusKlang – Internationalen Chortage Frankfurt 2026“ fanden vom 13. bis 18. Mai 2026 zum zweiten Mal nach 2023 in Frankfurt am Main statt. Unter dem Motto „Friedensspuren“ kamen rund 90 Singbegeisterte aus Deutschland und der Türkei zu Proben, Workshops, Chorbegegnungen und Konzerten zusammen und setzten ein musikalisches Zeichen für Frieden, Freiheit und internationale Begegnung – unter anderem mit dem gemeinsamen Ruf „Özgürlük“ (türkisch für Freiheit).
Das Abschlusskonzert fand am 17. Mai 2026 im Clara-Schumann-Saal des Dr. Hoch’s Konservatoriums im Rahmen des Aktionstags „Ein Tag für die Musik“ von hr2-kultur / Musikland Hessen statt und war Teil des hessenweiten musikalischen Programms.
Das Projekt wurde vom MainSES Chor & Ensemble e.V. in Kooperation mit dem Frankfurter Chorverband e.V. veranstaltet und stand unter der Schirmherrschaft von Nagihan İlknur Akdevelioğlu, Generalkonsulin der Republik Türkiye in Frankfurt am Main. Die künstlerische Leitung und Initiatorin des Projekts war Burcu Özcanyüz Seymen.
Im Mittelpunkt der Chortage stand der internationale Projektchor „Friedensspuren“ unter der Leitung von Benjamin Hartmann, Dozent für Chorleitung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK Frankfurt).
11. Chor modern der Hitstaaner begeistert mit musikalischer Vielfalt und mitreißenden Auftritten

Ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Konzert erlebten die Besucherinnen und Besucher beim Konzert „Chor modern“ Ende April in der Stadthalle in Idstein, zu dem der Idsteiner Chor Die Hitstaaner gemischter Chor e. V. eingeladen hatte. Gemeinsam mit drei Gastchören präsentierten die Sängerinnen und Sänger ein modernes und facettenreiches Programm quer durch die Rock- und Popmusik, das das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute begeisterte.
Als Gastgeber eröffneten Die Hitstaaner den Konzertabend mit einem abwechslungsreichen Repertoire. Titel wie „Sweet Dreams“, „So soll es bleiben“, „Hoch“, „Mambo“, „Your Song“ und „Higher and Higher“ zeigten die große stilistische Bandbreite des Chores. Als besonderes Highlight erklang „Bohemian Rhapsody“ im zweiten Teil des Konzertes- bewegend und stimmungsvoll.
Immer wieder ein gern gehörter Gast ist der Männerchor Allegreddo (MGV 1872 e. V.) aus Wiesbaden, der schon öfters mit originellen Ideen und Kommentaren zu seinen Chorbeiträgen das Publikum bestens unterhielt und erheiterte. Mit „Fields of Gold“ zeigten sie ihre gefühlvolle Seite, „Frauennamen“ sorgte für viele Lacher, aber besonders der Song „Engel“ sorgte für Gänsehaut.
Stephan Weih – 40-jähriges Chorleiterjubiläum – und kein Ende in Sicht

40 Jahre Chorleiter, und das mit 58. Stephan Weih, 1968 in Klein-Krotzenburg, Kreis Offenbach, geboren, kam sehr früh zur Musik und bekam mit 7 Jahren Klavierunterricht. Musik liegt ihm im Blut und die Chormusik am Herzen. Aber wie kommt man mit 18 Jahren auf die Idee Chorleiter zu werde? Weih erzählt: “1986 gab es wenige Chöre, die moderne Chormusik anboten, die jüngere Menschen begeistert. Ich wollte Sängerinnen und Sängern ein Angebot machen, sich in ihrer Musik wiederzufinden.“ So gründete er 1987 den „Chor of Modern Art“. Dort blieb er 25 Jahre, feierte viele Erfolge und probierte immer wieder Neues aus. In den neunziger Jahren folgte die Sambagruppe „Oh Wei Brazil“ und ab 2006 der Chor „Coloured Voices“. Parellel dazu übernimmt er Chöre im Raum Aschaffenburg bis Frankfurt und gründet seien Band „Keyout“.
Er begeistert Chor und Publikum gleichermaßen. Mitreißend, vielseitig, lebendig. Mit seiner Leidenschaft und musikalischem Können steckt er alle an. Stephan traut seinen Chören etwas zu. Meistens schafft er es, seine Ideen, die bislang nur in seinem Kopf waren, auf den Chor zu übertragen. Anfangs ist zumeist Ungläubigkeit in den Augen der Sänger und Sängerinnen, doch wenn es klappt entsteht daraus Euphorie, die sich bei den Konzerten auch aufs Publikum überträgt.
Muttertagskonzert GV Liederkranz 1896 Oberselters e.V.
Eine wunderbare Reise durch die Vielfalt der Musik erlebten die Besucher des Muttertagskonzerts im ausverkauften Bürgerhaus „Kurselters“ in Oberselters, das vom GV Liederkranz 1896 Oberselters e. V. veranstaltet wurde. Gemeinsam mit seinem Dirigenten Dr. Georg Hilfrich als musikalischem Leiter und Pianist, dem Bass-Solisten Hans Albert Demer, dem Gesangsensemble „Opera et Cetera“ sowie dem MGV „Liederkranz“ 1866 e. V. aus Eisenbach bereitete der Verein, der dieses Jahr sein 130-jähriges Jubiläum feiert, seinen Gästen einen unvergesslichen Nachmittag.
Den Auftakt gestalteten der Bass-Solist Hans Albert Demer und Dr. Georg Hilfrich am Klavier. Das erste Lied trug nicht nur den Titel „Vorhang auf“: Als sich der Vorhang vor den beiden bis dahin auf der Bühne verborgenen Chören tatsächlich öffnete und diese in den Vortrag einstimmten, ging ein Raunen durch das Publikum. Jürgen Möller, Vorsitzender des Liederkranz Oberselters, würdigte nach der Eröffnung mit humorvollen Zitaten alle Mütter, etwa mit dem Satz: „Echte Superheldinnen tragen keine Umhänge, sie heißen Mama!“ Allen anwesenden Superheldinnen wünschte Möller anschließend einen unterhaltsamen Nachmittag.
Typisierungsaktion für einen erkrankten Sänger

Danke.
Ende Februar hat der Gesangverein Sängerlust Ober Ostern zusammen mit derer DKV in der Sängerhalle in Ober-Ostern eine Typisierungsaktion durchgeführt.
Unser aktiver Sänger Bernd ist leider an Leukämie erkrankt und irgendwie möchten wir unseren lieben Sangeskollegen unterstützen. Der Kontakt mit der DKMS in Deutschland (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) ist eine gemeinnützige Organisation, heute DKMS Donor Center gGmbH ) war schnell hergestellt.
Mit der guten Unterstützung durch die DKMS konnten die Vorbereitungen schnell getroffen werden.
Ab 10 Uhr war die Sängerhalle für die Typisierungsaktion und den gleichzeitig stattfindenden Kuchenverkauf geöffnet. Und von 10 bis 17 Uhr wurden insgesamt 235 Personen typisiert. 235 Personen die sich unter Anleitung der geschulten Helfer registriert haben. Durch die Internetaktion von Bernd (sein Motto ist: Geht nicht, gibt’s nicht) auf der Homepage der DKMS, und die Aktion in Ober-Ostern, haben sich dann insgesamt 362 Menschen für eine Knochenmarktspende gemeldet. 362 mögliche Lebensretter.
FrauenPolizeiChor Frankfurt am Main e.V. spendet 3.500 Euro an die Frauenhäuser in Frankfurt

Der große FrauenPolizeiChor Frankfurt am Main e.V., Sängerinnen des Opernchores Frankfurt sowie die Polizeipräsidenten Stefan Müller und Bodo Koch freuen sich, dass ein Scheck mit dem stolzen Betrag von 3.500 Euro im Polizeipräsidium an den Verein „Frauen helfen Frauen“ übergeben werden konnte. Vor 11 Jahren wurden die Benefizkonzerte „Frauen helfen Frauen“ zugunsten der Frauenhäuser in Frankfurt vom FrauenPolizeiChor Frankfurt am Main e.V. unter der Leitung von MD Damian H. Siegmund gemeinsam mit dem damaligen Polizeipräsidenten Gerhard Bereswill als Schirmherr ins Leben gerufen. Auch der jetzige Polizeipräsident Stefan Müller ist Schirmherr und unterstützt dieses Projekt.
Text und Foto: Tina Hädicke