Aus unseren Vereinen

 

Chattia1Singing For Peace konnte am 1.Advent mit dem Projektchor Come Together und seinem Konzert, dem Frieden eine Stimme geben, in der voll besetzten Kirche von Laubach, Premiere feiern. Blau/gelbes Licht und Bildilluminationen an der Kirchendecke sorgten für Atmosphäre. Auf der Orgel erklang Macht hoch die Tür. Nach Grußworten von Schirmherr, Landrätin und Veranstalter erklang gefühlvoll die ukr.  Nationalhymne. Alle Anwesenden erhoben sich spontan zum Gesang von Olha und Dasha Hschruk Unter der Leitung von S.Spahn sang d. Projektchor, The Sound of Silence. Anschließend wurden alle Gäste zum Kanon „Dona nobis pacem“ eingeladen. Der Jugendchor sang den Klassiker Imagine und The Peace oft the Earth und erhielt dafür viel Applaus. Die ukr. Ballettmeisterin Nelli Syupyur tanzte  die Stücke Mariupol und Requiem beeindruckend, gefolgt von einem Liebeslied der Solistin Svitlana. Come Together schloss sich mit  Shchedryk  und Tebe Pojem an. Dann traten 35 Kinder, mit ukr. Fähnchen zu den Erwachsenen um zusammen die Stücke Look at the World, Wunder gescheh`n und We are the World zu singen. Es gab standing Ovations und Gänsehaut pur. Zum Abschied wurde das Stück Adiemus gesungen.

Am ukrainischen Stand, auf Hessens ältestem Weihnachtsmarkt, konnten ukr. Spezialitäten, Frieden Buttons, Buttergebäck als Friedentauben und Freundschaftsbändchen in blau/gelb gegen eine Spende erworben werden. In Folge trat der Projektchor bei einem deutsch-ukr. Begegnungsfest  auf. Sonntag, 15. Januar 2023, unter dem Motto »Dem Frieden eine Stimme geben« gab der Laubacher Projektchor »Come Together«  ein beeindruckendes Konzert im Kino Traumstern ( so die Gießener Allgemeine).

 „25 Jahre Chef, 40 Jahre Vorstand, 60 Jahre Weisheit“. Das hatten die Vorstandsmitglieder des Sängerkreises Bergstraße (SKB) ihrem Vorsitzenden Heinz Ritsert auf den Glückwunschbrief geschrieben. Der wurde bei der Jahreshauptversammlung seines Verbandes am Samstag für 25 Jahre als Kreisvorsitzender und 40 Jahre Vorstandsarbeit im Sängerkreis geehrt. Zwei Tage zuvor hatte er sein 60. Lebensjahr vollendet Landrat Christian Engelhard verlieh ihm den Ehrentitel „Gesicht des Chorgesangs an der Bergstraße“.

Als der Landrat bei seiner Laudation zaghaft „Zum Geburtstag viel Glück“ anstimmte, wurde schnell deutlich, dass hier Sängerinnen und Sänger versammelt waren. Sie brachten ihrem Chef ein stimmgewaltiges Ständchen und applaudierten ihm stehend.

Heike Neuwald, Vizepräsidentin des Hessischen Sängerbundes (HSB), hielt ihre Laudatio in Versform. Sie wies darauf hin, dass der Jubilar bereits Träger der HSB-Verdienstmedaille ist SKB 230114 neuwald hr2 P1014101und vom Hessischen Ministerpräsidenten den Landesehrenbriefs bekommen hat. Nun kam die Urkunde des HSB für 25 Jahre als Kreisvorsitzender dazu.

Ritserts Stellvertreterin im Sängerkreis Inge Gölz händigte ihm die des Sängerkreises für 40 Jahre Vorstandsarbeit aus. Denn als Ritsert 1998 zum Kreisvorsitzenden gewählt wurde, blickte er schon auf 15 Jahre Vorstandsarbeit im Sängerkreis zurück: Von 1983 bis 1990 wirkte als Kreisjugendreferent. 1988 übernahm er zusätzlich das Amt des Kreisrechners, das er bis zu seiner Wahl zum Kreisvorsitzenden 1998 ausübte.

SKB 230114 Geehrte1 P1014126Ehrungen gab es auch für Vereinsvorstände: Andreas Mayer (20 Jahre Vorsitzender und Vize-Chorleiter beim Sängerkranz Zwingenberg), Klaus-Dieter Knapp (20 Jahre Schriftführer beim selben Verein), Gerd Bauer (20 Jahre Vorsitzender beim Sängerquartett-Liederkranz Hofheim), Werner Fritscher (20 Jahre Vorsitzender der Harmonie Gadernheim), Elisabeth Machleid (20 Jahre Fritschers Vertreterin) und Helmut Schwarz (20 Jahre Rechner beim selben Verein).

SKB Landrat230114 HR LR1 P1013910Mit der Kreismedaille des Sängerkreises in Silber bedankte sich der Sängerkreis bei Landrat Christian Engelhard, der, so Ritsert, stets ein offenes Ohr für die Chöre habe und diese nach Kräften unterstütze.

 
Gelungenes Adventskonzert in die Evangelische Kirche am 17. Dezember

Zufriedener Rückblick beim Chorforum Eintracht Langenselbold: Zahlreiche Besucher waren am vergangenen Samstag, den 17. Dezember, der Einladung zum „Konzert zum Advent“ in die evangelische Kirche Langenselbold gefolgt.

Langenselbold Bild ChorZum Auftakt begrüßte der Chor unter der Leitung von Leon Zellmann das Publikum mit „Herbei oh ihr Gläub’gen“. In seiner anschließenden Ansprache führte der 1. Vorsitzende Michael Hintz aus, dass das Stück gerade an diesem Abend auch sinnbildlich für die Überwindung einer schweren Zeit stehe und für den Blick nach vorne stehe. Fast genau drei Jahre waren seit dem letzten Konzert vergangen. Noch unter der Leitung des zwischenzeitlich verstorbenen Chorleiters Hubert Reuter hatte dieses, ebenfalls zum Advent, in der benachbarten katholischen Kirche stattgefunden. In Anbetracht dieser besonderen Umstände seien alle Anwesenden des Abends Ehrengäste, so Hintz. Unter diesen begrüße er stellvertretend namentlich Bürgermeister Timo Greuel und Gattin und bedankte sich bei der Evangelischen Kirchengemeinde für die Möglichkeit, in der geheizten Kirche zu musizieren. Im Folgenden berichtete der Vorsitzende zwischen den musikalischen Beiträgen immer wieder aus den vergangenen Jahren, als Proben- und vor allem auch Vereinsbetrieb über große Strecken zum Erliegen gekommen war. Eine besondere Würdigung erfuhr hier Hubert Reuter. Hintz erinnerte an dessen besondere Verdienste um die musikalische und menschliche Gestaltung des Chorforums in den 10 Jahren seines Wirkens. Mit dem bis zu achtstimmigem Chorwerk „Maria durch ein Dornwald ging“ von Stefan Claas gedachte der Chor anschließend Hubert Reuter und aller zwischenzeitlich verstorbenen Chormitglieder.

Eine rundum gelungene Aufführung: Das Nachhaltigkeitsoratorium „Eine Welt“ von Thomas Gabriel in der Pfarrkirche St. Wendlinus Hainstadt sprach den Zuhörern aus dem Herzen und wurde mit stürmischem Applaus honoriert.

Aufwachen. Nachdenken. Umdenken. Gewohnheiten überdenken. Die Konsequenzen überdenken. Demut zeigen. Und mehr Nächstenliebe. Geld nicht als Maßstab nehmen. Nahrung und Nahrungsbeschaffung ändern. Nicht mehr nur das Ego füttern. Weniger reisen. Anders reisen. Umweltschädliches vermeiden. Der Dekadenz ein Ende bereiten.

Die Worte sind deutlich, die Thomas Gabriel für sein Nachhaltigkeitsoratorium „Eine Welt“ gefunden hat. Dieses Stück, welches im November 2021 in der Dreifaltigkeitskirche in Heidenheim uraufgeführt wurde und nun von den Chören der Germania erstmals in Hainstadt präsentiert wurde.

Die GermaGermania_Hainstadt_Erhard_Bonifer.JPGnia ging neue Wege mit diesem Konzert: Großartig in jeder Beziehung!

Das ging schon mit der Besetzung los: Neben dem gemischten Chor sangen der Kinder- und Jugendchor gemeinsam mit dem Kinderchor aus Zellhausen, sowie die Solisten Monika Kling und Christopher Graulich. Das Oratorium ist als Anklage der Jugend aufgebaut, die die Missstände unter dem Überbegriff der Todsünden in aller Deutlichkeit auf den Punkt bringen, in sehr deutlicher und moderner Sprache. Die Erwachsenen suchen in ihren Passagen nach Reflexion und Rechtfertigung, ebenfalls sehr modern formuliert und unmissverständlich. Es ist die Jungend, die den Erwachsenen hier die Hand reicht, um gemeinsam eine Veränderung zu schaffen. Verdeutlicht wird das Ganze durch jeweils eine Zeile aus dem Vater unser, die zuerst von den Erwachsenen erwidert und dann gemeinsam mit dem Publikum wiederholt wird.

 

Mit einem Salonkonzert eröffnete das Vocalensemble „Die Freunde“ Zellhausen im November 2022 seine Veranstaltung zum 50-jährigen Jubiläum. Ehrengäste, Gönner und Freunde waren geladen und wurden vom Vorsitzender Willi Millitzer mit einem kurzen Einblick in die Anfänge des Chores, als sieben befreundete junge Menschen zunächst eigene Arrangements sangen, begrüßt. In einer Zeit, als noch große Männerchöre die Szene dominierten, begeisterte der Chor mit seinen neuen Programmen. Die Vorsitzende des Sängerkreises Offenbach, Ute Hermsdorff, ehrte an diesem Abend die noch aktiven Gründungsmitglieder für 50 Jahre aktives Singen. In seiner Laudatio würdigte Sigi Roet, Ehrenvorsitzender des Sängerkreises, den Chor und seinen langjährigen Dirigenten Matthias Herr. „Die Tugenden Vertrauen, Rücksicht und Zuneigung gepaart mit harter Probenarbeit und wunderbaren Stimmen haben diesen Chor über Jahrzehnte so erfolgreich gemacht“, dieses Zitat aus der Laudatio beschreibt bis heute eindrücklich den besonderen Charakter des Ensembles.

Zellhausen Foto HampeDavon konnten sich die fast 300 Gäste beim Jubiläumskonzert zwei Wochen später überzeugen. Sie erlebten ein vielseitiges Programm und einen kleinen Rückblick auf 50 Jahre. Vor allem hörten und sahen Sie unter der Leitung von Matthias Herr einen bestens aufgelegten und vorbereiteten Chor, der seinem Konzertmotto „50 Jahre und kein bisschen leise“ vollauf gerecht wurde. Zum Auftakt sang der Chor aus dem Saal heraus auftretend gleich sein eigenes Ständchen, einen Toast auf das neue Jahr von G. Rossini. Spritzig, virtuos und voller Leichtigkeit vorgetragen perlten zunächst die Töne, dann während der Begrüßung auch der Sekt in den Gläsern.

 

FrauenPolizeichorAm 29.11.2022 hat der neu gegründete FrauenPolizeichor Frankfurt am Main e.V. nach der Corona Pause sein erstes weihnachtliches Benefizkonzert zugunsten des Vereins Frauen helfen Frauen e.V. ausgerichtet. Das gut besuchte Konzert stand unter der musikalischen Leitung des Musikdirektors Damian H. Siegmund. Mit internationaler Weihnachtsliteratur und bereichert durch die Jazzinterpretin und Komponistin Eva Kumant war in der Katharinenkirche Gelegenheit sich adventlich einzustimmen und mit zu swingen. Der Chor der Oper Frankfurt hat die Veranstaltung mit 8 Sängerinnen und Klavierbegleitung gerne musikalisch unterstützt und spiegelte in seiner Zusammensetzung und dem Programm die Internationalität und Vielfalt Frankfurts wider.  In den Grußworten wurde erwähnt, dass die Zusammenarbeit zwischen FrauenPolizeichor und Beratungsstelle auch Ausdruck einer hohen Sensibilität und eines guten Austauschs im Themenbereich häusliche Gewalt gegen Frauen ist. Auch der Schirmherr Polizeipräsident a.D.  Herr Gerhard Bereswill hat das Anliegen bereits das sechste Mal gerne unterstützt und war begeistert. Das Lied zum Ende des Konzerts „O du fröhliche“ vereinte Kulturdarbietende und Publikum. Kalt war es in der Kirche  – aber in den  Herzen sicher warm.  

Text: Gabriele Dincher

Foto: Angelika Labudda

 


 


Gemischter Chor vertritt Land Hessen zum dritten Mal in Folge beim Deutschen Chorwettbewerb

cantamus_HCW_7797.jpgDie Sängerinnen und Sänger des Chores „Cantamus Gießen“ haben sich beim Hessischen Chorwettbewerb in der Landesmusikakademie Hessen Schloss Hallenburg für den Deutschen Chorwettbewerb vom 3. bis 11. Juni 2023 in Hannover qualifiziert. Ihr Beitrag mit fünf A-cappella-Werken hat zudem von der international besetzten Jury das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“ erreicht. „Wir sind sehr stolz, dass wir dadurch bereits zum dritten Mal in Folge – nach 2013 und 2017 – das Land Hessen auf Bundesebene vertreten dürfen“, freut sich Axel Pfeiffer, Gründer und Leiter des Chores.

Elf Chöre traten in sechs Kategorien und zwei Wertungsstufen bei dem Wettbewerb an, der 2022 nach einer Pandemie-bedingten Verschiebung wieder stattfand, und stellten sich dem Urteil der fünfköpfigen Jury unter dem Vorsitz des Schweizer Chorleiters und Dirigenten Rainer Held. „In diesem Jahr haben, sicherlich wegen der Corona-Nachwehen, viel weniger Chöre teilgenommen als früher“, erklärte Pfeiffer. „Chöre, die dieses Mal dabei waren, zeichnen sich alleine schon dadurch aus, überhaupt wettbewerbsfähig auftreten zu können. Bei Cantamus war das vor allem wegen unserer sehr erfolgreichen Online-Probenarbeit möglich.“

Männer als Sänger gesucht

cantamus_HCW_7791.jpg„Weil unsere Fluktuation – für einen jungen Chor ganz normal – hoch ist, laden wir jetzt insbesondere erfahrene Männerstimmen ein, uns auf dem Weg zum Deutschen Chorwettbewerb zu begleiten“, betont Axel Pfeiffer die Bedeutung der kommenden Phase für den Chor. „Wer uns live in Gießen erleben will, sollte am 18. Dezember 2022 um 11 Uhr die katholische Kirche St. Bonifatius besuchen, wo wir das Hochamt für den 4. Advent zusammen mit Regionalkantor Michael Gilles gestalten. Aufgrund der Wettbewerbs-Teilnahme gibt es dieses Jahr bedauerlicherweise kein Weihnachtskonzert von uns.“


Der nächste Auftritt für den Chor ist die Teilnahme am Preisträgerkonzert des Hessischen Chorwettbewerbs im Sendesaal des Hessischen Rundfunks in Frankfurt am Main am Sonntag, den 5. Februar 2023 um 16 Uhr. „Das Konzert ist öffentlich, auch hier freuen wir uns über Besucherinnen und Besucher aus Mittelhessen“, betont Axel Pfeiffer.

 

Under the Sea MiniMaxisDie Cover-Version der MiniMaxis von „Under the Sea“ mit Klavier, Marimbaphon und Percussion entpuppt sich als wunderbares Mittel gegen den Winter-Blues. Erfrischend bunt und fröhlich haben sich hier insgesamt 70 Kinder und Jugendliche der MiniMaxis im Alter zwischen 6 und 23 Jahren an diesem Projekt beteiligt. Wieder einmal übernahm Winfried Fest die Audio-Produktion und leitete die Aufnahmen der Kinderstimmen. Unter der Leitung von Corinna Körner wurde die Choreographie in den einzelnen Altersgruppen zu diesem bekannten Song aus Walt Disneys „Arielle“ einstudiert und dann erst ganz am Ende zusammengeführt. Für Chor und Regie zeichnete sich Heidi Kopetzki verantwortlich, während Dennis Pfeif und Joern Wittek die Kameraführung und den Schnitt übernahmen. Viele Eltern wirkten noch unterstützend mit, damit die Aufnahmen gut auf und über die Bühne gebracht wurde, denn die Videoaufnahmen hierzu fanden erstmals Indoor statt. Dieses Projekt wird im Rahmen des bundesweiten Programms IMPULS gefördert. Mit diesem Förderprogramm soll der Amateurmusik in ländlichen Räumen geholfen werden. Mit einer kleinen YouTube-Premierenfeier konnte die Veröffentlichung dieses Projektes vor kurzem gefeiert werden und ist quasi schon ein Vorgriff auf den neuen Arielle-Musical-Film von Walt Disney, der im Mai 2023 in den Kinos startet. Das Video der MiniMaxis gibt es auch jetzt schon unter youtube.com/MiniMaxis zu sehen.

Text: Heidi Kopetzki

Foto: SKV Oberlibbach

 


 

 

MiniMaxis_Videodreh_Die_guten_Zeiten01.jpgSingen macht glücklich! Auch in Corona-Zeiten! 73 Kinder und Jugendliche der MiniMaxis des SKV Oberlibbach haben bereits im vergangenen Jahr während der Online-Proben inbrünstig den Song „Gute Zeiten“ von Wincent Weiss und Johannes Oerding gesungen. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des Förderprogrammes Landmusik vom Deutschen Musikrat, konnte im November 2021 bereits die Audiospuren und ein Video zu diesem Song aufgenommen werden. Die MiniMaxis hatten sich als Drehort für die längste Bank Hessens entschieden, die mit 35,20 m im Kurpark Bad Schwalbach steht. Der Videodreh war kalt und feucht, aber alle waren glücklich, endlich mal wieder gemeinsam singen zu dürfen. Kurz vor Weihnachten war die Coverversion der MiniMaxis fertig geschnitten und sollte im Januar veröffentlicht werden. Da die Corona-Inzidenzen zu diesem Zeitpunkt die 1000er Marke überschritten, wurde die Veröffentlichung noch ein wenig verschoben. Die Erfahrung hatte ja gezeigt: nach jedem Hoch folgt auch immer ein Tief. Doch dann begann der Krieg in der Ukraine und es waren alles andere als „Gute Zeiten“. Acht Monate später, im Oktober 2022, sind es zwar noch immer keine guten Zeiten, aber der Wunsch nach diesem unbeschwerten Gefühl, das im November 2021 bei der Aufnahme greifbar war, ist stärker denn je. Es gibt sicher bessere Zeiten, als gerade jetzt. Aber es ist auch wichtig, den Kindern immer wieder ein bisschen Unbeschwertheit zu schenken, einen glücklichen Moment im Jetzt. Nichts anders soll dieses Video verstanden werden, das ab sofort auf dem YouTube-Kanal der MiniMaxis zu sehen ist: youtube.com/MiniMaxis. Dass der Deutsche Musikrat diese Produktion für seinen aktuellen Adventskalender im Türchen Nr. 12 versteckt hat, war für die Kinder eine ganz besondere Freude.

Text: Heidi Kopetzki

Foto: Oliver Keiper

 


 

 

“Tolle Menschen, emotionale Musik und Ohrwurm-Melodien”, das ist das Fazit der Teilnehmer am Gospel-Workshop des “Frohsinn” Nieder-Weisel am ersten November-Wochenende unter der Leitung von Jörg Welker.

Bereits im Vorfeld kündigte sich hier etwas ganz Besonderes an, was sich im Abschlusskonzert dann auch zeigte: Im Laufe des Wochenendes entstand aus den über siebzig, sich am Anfang noch teils unbekannten Teilnehmerinnen und Teilnehmern, ein einheitlicher Chor, eine große harmonische Gemeinschaft. 

Am Freitagabend startete man untereinander noch etwas zaghaft in die erste Probeneinheit. Der gesamte erste Tag stand unter dem Motto: “Kennenlernen” - sowohl die Lieder als auch den Sitznachbarn oder die Sitznachbarin. Spätestens nach dem Warm-Up und der Vorstellung der einzelnen Lieder war klar: “Gospel ist mitreißend. Gospel geht ins Ohr und in den Bauch. Gospel groovt!” Mit diesem Gefühl und der Vorfreude auf den Proben-Samstag gingen alle nach drei Stunden nach Hause. 

Frohsinn_erleben_Gospel_Probe_Freitag.jpgAm Samstag stand dann intensive Probe-Arbeit an. Die geplanten Liedstücke wurden gemeinsam und auch stimmenweise geprobt, an einzelnen Passagen gefeilt und die genauen Lied-Abläufe erarbeitet. Mit dabei war auch musikalische Unterstützung durch Otto Wanke am E-Bass und Martin Bauersfeld am E-Piano. Spontan wurde auch eine Cajon mit in die “Workshop-Band” aufgenommen. Und so entstand mit fortlaufender Workshop-Dauer eine große musikalische Einheit. “Ihr müsst das Lied spüren, dann kommt auch der richtige Sound”, so stimmte Welker seine Sängerinnen und Sänger auf die Musik ein. Am Samstagabend sah man rundum zufriedene Gesichter. Ein deutliches Zeichen für das gute Miteinander war auch das unfassbar große Mittags- und Kuchenbuffet, zu dem alle einen Teil beigesteuert hatten. Meterlang standen herzhafte und süße Köstlichkeiten aneinandergereiht, die dann auch gleich nochmal zu einem gemeinsamen Abendessen einluden. Nach der letzten Probeneinheit saßen die Sängerinnen und Sänger am Samstag noch lange bei guten Gesprächen zusammen, und jede(r) nahm seinen persönlichen Ohrwurm mit nach Hause.