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50. Chorleiterfortbildung im Hessischen Sängerbund

5.-6. März 2022

Wilhelm-Kempff-Haus, Wiesbaden-Naurod

 
Die Chorleiterfortbildung des Hessischen Sängerbundes wird unterstützt vom Fachverband der Chorleiter e. V. (FDC)
 

 

Workshop 1: Baltische Chormusik - ein Überblick

Kaum eine Region in Europa ist so produktiv in Sachen Chormusik wie das Baltikum. Mit seiner großen Chordichte und den grandiosen Chorfesten bietet es einen kreativen Nährboden für Komponist:innen. Die meisten von ihnen singen selbst im Chor oder haben ihr eigenes Ensemble. So entstehen Werke, die für jede Chorgattung in ihrer Klanglichkeit und Praktikabilität sehr gut geeignet sind. Komponisten wie Vytautas Miskinis, Eriks Esenvalds, Rihards Dubra, Veljo Tormis und der große Arvo Pärt haben natürlich längst in Westeuropa einen Namen. Aber es gibt auch noch viel Neues zu entdecken.

9 Laura Jēkabsone

 

Laura Jēkabsone ist Komponistin, Arrangeurin und Sängerin. Als musikalischer Kopf der Gruppe „Latvian Voices“ hat sie sich einen internationalen Namen gemacht. Ihr Studium an der Musikakademie in Jāzeps Vītols hat sie mit dem „Bachelor of Music Education“ abgeschlossen. Ihre Kompositionen werden weltweit u.a. von Vokalgruppen wie Sjaella oder Real Group gesungen.

 

 

 

Workshop 2: Ein Blick in die Kompositionswerkstatt - mit Alwin M. Schronen

Wenn man die zeitgenössische Chorszene in Deutschland im Blick hat, kommt man an einem Namen nicht vorbei – Alwin M. Schronen. Er ist mehr als nur ein Geheimtipp egal ob Auftragskompositionen für Chorwettbewerbe oder speziell für ein Ensemble. Durch seine enorme Einfühlsamkeit kann er auch einfachen Volksliedsätzen eine ganz besondere Atmosphäre verleihen. Schronen hat sowohl Werke für gemischte als auch für gleiche Stimmen geschrieben.

Alwin Schronen

 

Alwin M. Schronen hat nach seinem Studium an der Bischöflichen Kirchenmusikschule Trier bei Prof. Klaus Fischbach an der Hochschule für Musik Saar weitere Erfahrungen sammeln und vertiefen können. Sein Orgelstudium bei Prof. Wolfgang Rübsam und das Studium der Chorleitung bei Professor Andreas Göpfert haben ihn immer mehr in seiner Liebe zur Musik und zum eigenen kompositorischen Tun bestärkt.

Alwin M. Schronen ist ein Komponist, der mit sehr viel Seele, Liebe und Ausdruck komponiert. Er legt in seine Kompositionen ungeheure Intensität und verleiht den Texten, zu denen er seine Musik komponiert, dadurch eine unglaubliche Lebendigkeit. Auf die Frage, warum er komponiere, antwortet er: „...um die Dinge, die in einem sind, die in mir sind, auszudrücken, brauche ich eine Sprache: die Musik. Aber man muss viele Sprachen sprechen können, weil alle Menschen unterschiedliche Sprachen haben und verstehen und darf somit nie stehen bleiben in der Entwicklung. Es ist eine ständige Weiterentwicklung, es ist eine Reise, ein Weg! Und auf jeder Station des Weges nehme ich neue Eindrücke auf. Das ist das Wunder: dass es nie aufhört, dass es grenzenlos ist..."

 


 

Teilnahmegebühren:

für HSB-Mitglieder: 60,00 €

für Nichtmitglieder: 70,00 €

 

Übernachtung und Verpflegung:

Unterbringung im EZ mit Vollpension: 140,00 €

Unterbringung im DZ mit Vollpension: auf Anfrage

Tagespauschale ohne Übernachtung (nur am Samstag möglich): 45,00 €

(Ggfs. entstehen für alle Teilnehmer weitere Kosten für Noten, die am Veranstaltungstag vor Ort zu begleichen sind.)

 

Anmeldeschluss 19. Februar 2022!

Überweisung des Teilnahmebeitrags bis zum 28. Februar 2020.

Das Anmeldeformular finden Sie hier.